Baustein 8.3


Herz - oder das Unheil der Schwarzen Dame



../res/aoo-textdokument.png
  • Verschiedene Seiten-Formatvorlagen in einem Dokument verwenden
  • Seiten-Format-Vorlagen anpassen
  • PDF-Broschüren herstellen
  • PDF-Broschüren mit Bundsteg für Druck und Heftung herstellen

../res/unten.png Hallo!
../res/unten.png Rohtext laden und speichern ../res/aoo-odt.png
../res/unten.png Dokumentfenster einrichten
../res/unten.png Seitenvorlage «Standard» den Erfordernissen anpassen ../res/aoo-odt.png
../res/unten.png Seitenvorlage «Erste Seite» den Erfordernissen anpassen ../res/aoo-odt.png
../res/unten.png Einführungsabschnitt mit Hilfe einer Tabelle formatieren ../res/aoo-odt.png
../res/unten.png Absatzformate definieren und anwenden
../res/unten.png Ergänzende Absatzformatierungen ../res/aoo-odt.png
../res/unten.png Titelseite gestalten
../res/unten.png Seite 2 gestalten
../res/aoo-odt.png
../res/unten.png Die letzten beiden Seiten gestalten ../res/aoo-odt.png
../res/unten.png Arbeit abschließen
../res/unten.png Ergänzung 1: PDF-Broschüren für den Online-Gebrauch herstellen
../res/unten.png Ergänzung 2: PDF-Broschüren für Druck und Heftung herstellen


Voraussetzung für die Bearbeitung dieses Bausteins


../res/oben.png Hallo!

Welches Spiel ist unterhaltsamer, geselliger, packender als ein gutes Kartenspiel? Ja, ja, natürlich gibt es in den wundersamen Welten des Computers und des Smartphones betörende, suchterzeugende Spielangebote. Aber wenn vier Leute irgendwo auf der Welt, auch dort wo es kein Strom und kein „Netz“ gibt, sich mit einem Kartenspiel um einen Spieltisch hocken - und das kann auch ein Stein auf einer Wiese sein - dann können sie ein Vergnügen erleben, das auch ein noch so ausgefuchstes digitales Spiel nicht übertreffen kann.

Zu den weltbekannten genialen Kartenspielen zählen knackige Stichspiele wie Doppelkopf, Skat und Bridge, eher etwas gemütlichere Auslegespiele wie Canasta, Rommé und Mau-Mau oder den Wohlstand bedrohende Glücksspiele wie Poker und Black Jack.

res/01-qs.pngIm Rahmen dieses Bausteins werden wir dir das wohl heißeste Stichspiel vorstellen, das unter der irdischen Sonne existiert. Es gibt Menschen, die das Spiel deswegen meiden, weil sie die Spannung nicht aushalten, die es erzeugt. Sein Name ist „Herz - oder das Unheil der Schwarzen Dame“. Wer sich in Kartenspielen auskennt, wird erkennen, dass es zu diesem Spiel gewisse Parallelen im Ramsch beim Skat gibt. Aber gegen „Herz - oder das Unheil der Schwarzen Dame“ ist der Ramsch eine müde Angelegenheit.

Du glaubst uns nicht? Dann probier es aus! Am Ende der Arbeit zu diesem Baustein wird dir eine Broschüre mit den kompletten Spielregeln für unser heißes Spiel vorliegen. Übrigens, ein gutes Spiel hat immer ein knappes Regelwerk! Nichts ist einem guten Spiel abträglicher als ein endloser Regel-Katechismus.

Was hat nun aber die ganze Sache mit ITG zu tun? Wir übergeben dir das Regelwerk für unser Spiel in einem nicht formatierten Textdokument. Du wirst daraus eine druckreife Broschüre im A5-Format herstellen. Diese muss du natürlich nicht drucken; du kannst sie auch als digitales PDF-Büchlein verwenden (und an Freunde weiterreichen). Bei dieser Arbeit wirst du erfahren, wie du OpenOffice Seiten-Formatvorlagen anpassen und verwenden kannst.

Das ist das Arbeitsziel:

res/00-01.jpg

Los geht's!


../res/oben.png Rohtext laden und speichern

../res/aoo-odt.png
herz-0.odt
Auf der rechten Seite ist eine Ladeverknüpfung zu dem Dokument angebracht, das den Rohtext der Spielregeln enthält.


../res/oben.png Dokumentfenster einrichten

Der Doppelklick sorgt dafür, dass Apache OpenOffice startet und den Inhalt des Dokuments  «herz-0.odt» in einem Fenster anzeigt.
Auch in diesem Baustein spielt die Seitenleiste eine bedeutende Rolle. Falls OpenOffice dir die «Seitenleiste» nicht anzeigen sollte, kannst du sie mit dem Menü-Befehl Ansicht : Seitenleiste sichtbar machen.
Nach diesen Vorbereitungen sollte dein OpenOffice-Dokumentfenster weitgehend mit der folgenden Abbildung übereinstimmen:

res/03-fenster.png
Alle Textdokumente, die du bisher im ITG-Unterricht erzeugt oder geladen, bearbeitet und gespeichert hast, richteten sich nach der Seiten-Formatvorlage «Standard». Immer wenn du Einstellungen mit Hilfe des Menübefehls Format : Seite... vornahmst, ändertest du diese Vorlage (für das betreffende Dokument!) ab.

Wie dir die Seitenleiste zeigt, stellt dir OpenOffice neben der Seitenvorlage «Standard» weitere Seitenvorlagen zur Verfügung, die du in beliebiger Weise deinen Wünschen anpassen kannst. Normalerweise wird dir dieses Angebot ausreichen. Nur wenn du wirklich besondere Ansprüche hast, weil du beispielsweise eine Facharbeit oder gar ein Buch schreiben möchtest, wirst du zusätzliche, eigene Seiten-Formatvorlagen erstellen.

Hier ist die Antwort (Bitte erst arbeiten, dann aufklappen!)
Es sind drei Seitenvorlagen verwendet worden
Während dir die unterschiedliche Anordnung der Seitennummerierung sofort einsichtig ist, wirst du dich fragen, warum unterschiedliche Seitenränder verwendet werden. Wir haben einen sogenannten Bundsteg angelegt, der dafür sorgt, dass die innen an der Heftung oder Bindung des Büchleins anliegenden Ränder etwas breiter sind als die äußeren Ränder. Wird ein gebundenes Büchlein geöffnet, so erscheinen die innen liegenden Ränder aufgrund der Biegung des Blattes schmaler als die äußeren. Wenn wir das Büchlein nicht drucken, sondern nur für den Bildschirm herstellen, sollten wir auf einen  Bundsteg eher verzichten.

In einem ersten Arbeitsschritt werden wir zunächst nur die aktuell tonangebende Seiten-Formatvorlage «Standard» bearbeiten und auf dieser Grundlage den Text ansprechend formatieren. Dabei werden wir auf Aspekte zurückgreifen, die wir in früheren ITG-Bausteine behandelt haben. Auf diese Weise findet in diesem Baustein auch eine integrierte Wiederholung früherer Lernaspekte statt.



../res/oben.png Seitenvorlage «Standard» den Erfordernissen anpassen

Es gibt zwei Möglichkeiten des Zugriffs auf die jeweils aktuelle Seiten-Formatvorlage:
Da wir die erste Möglichkeit bereits viele Male benutzt haben, wählen wir dieses Mal die zweite:
Es erscheint das folgende Dialogfenster, das über seine diversen Reiter alle Einstellmöglichkeiten für eine Seiten-Formatvorlage anbietet.
res/04a-standard.png

res/04b-standard.png

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben in der folgenden Abbildungen das Dokument so weit gerollt, dass der erste Seitenumbruch sichtbar wird. Auf diese Weise ist auch die eingeschaltete Fußzeile deutlich zu erkennen.res/05-seitenumbruch.png
An dieser Stelle sollten wir das Erreichte zunächst einmal sichern.

../res/aoo-odg.png
herz-1.odt
Über die Ladeverknüpfung auf der rechten Seite kannst du dir das erreichte Zwischenergebnis herunterladen.






../res/oben.png Seitenvorlage «Erste Seite» den Erfordernissen anpassen

Wir sind jetzt soweit, dass wir den Inhalt der ersten Seite vom folgenden Fließtext abtrennen können.

res/06a-seitenumbruch.png
Es erscheint ein kleines Dialogfenster.
res/07-manueller-umbruch.png
Die Option «Seitenumbruch» ist bereits vorausgewählt.
Daraufhin geraten jetzt die leere Zeile und ihre nachfolgenden auf die Seite 2.

res/06b-seitenumbruch.png

Den manuell („per Hand“) eingefügten Seitenumbruch kannst du an der dunkelblauen Linie am oberen Rand des Seitentextbereichs der Seite 2 erkennen.

Außerdem siehst du auf der vorangehenden Abbildung, dass die Seite 1 eine Fußzeile besitzt. Das ist natürlich nicht schön. Eine Titelseite eines Buches oder einer Broschüre weist niemals eine Seitennummer auf!

Nun kannst du aber nicht einfach die Fußzeile ausschalten. Wenn du das tust, verschwindet die Seitennummerierung auf allen Seiten! Probiere es ruhig aus:
Das erkannte Problem kannst du nur lösen, indem du der ersten Seite eine andere Seiten-Formatvorlage als die Vorlage «Standard» zuordnest. Dann wirken sich Seitenformatänderungen, die du an der ersten Seite vornimmst, nicht auf die übrigen Seite aus.

Nun sollte dir klar geworden sein, warum dir OpenOffice eine Seiten-Formatvorlage «Erste Seite» zur Verfügung stellt. Das ist die Formatvorlage, die neben der Formatvorlage «Standard» am häufigsten benötigt wird.
res/08-erste-seite.png
Offensichtlich hat die Formatvorlage «Erste Seite» nur das Papierformat von der Formatvorlage «Standard» übernommen. Die Seitenränder sind im Gegensatz zur Formatvorlage «Standard» auf rund herum 2,00 cm eingestellt, und die Fußzeile ist nicht eingeschaltet. Du kannst dich, wenn du möchtest, über die Einstellungen der Formatvorlage «Erste Seite» informieren, indem du
Du solltest aber keine Änderungen an der Formatvorlage vornehmen. Zum einen ist es ja günstig, dass bei dieser Formatvorlage die Fußzeile ausgeschaltet ist. Zum anderen ist es auch günstig, dass die Ränder rundherum gleich breit sind. Das wird es erleichtern, die Bilder, die wir später noch einfügen werden, zentriert zu positionieren.

Wenn wir an die Bilder denken, fällt uns natürlich ein, dass unser Regelbüchlein eine Rückseite mit einem Bild bekommen soll. An diese Rückseite stellen wir vom Seitenformat offensichtlich dieselben Anforderungen wie an die Titelseite. Deshalb ist es sinnvoll, am Ende des Dokuments eine leere Seite einzufügen, die sich nach der Seiten-Formatvorlage «Erste Seite» richtet. Störe dich  nicht an dem Namen «Erste Seite». Die Seiten-Formatvorlage könnte genauso gut «Titelseite» oder «Seite ohne Fußzeile» oder «Puddingteilchen» heißen. Namen sind Schall und Rauch.
Es erscheint wieder das kleine Dialogfenster.
res/09-umbruch-mit-vorlage.png
Die Option «Seitenumbruch» ist bereits vorausgewählt.
An den Seitenrändern kannst du erkennen, dass die am Ende des Dokuments eingefügte Seite nicht der Vorlage «Standard», sondern der Vorlage «Erste Seite» zugeordnet ist.

res/10-letzte-seite.png


Wir sichern wieder das Erreichte.

../res/aoo-odg.png
herz-2.odt
Über die Ladeverknüpfung auf der rechten Seite kannst du dir das erreichte Zwischenergebnis herunterladen.





../res/oben.png Einführungsabschnitt mit Hilfe einer Tabelle formatieren

Der Fließtext beginnt eigentlich erst unterhalb der Quellenangaben, die zur Zeit am oberen Rand der Seite 2 stehen, mit der Überschrift „Herz oder das Unheil der Schwarze Dame“.

res/11a-umbruch2.png

Da diese Überschrift auf den Anfang der dritten Seite gehört, müssen wir direkt vor ihr einen weiteren Seitenumbruch einfügen.

res/11b-umbruch2.png

Nun ist alles dafür vorbereitet, den Fließtext zu gestalten, der unterhalb der beiden Überschriftzeilen beginnt. Das geschieht am geschicktesten mit Hilfe einer Tabelle. Wenn wir die Linien der Tabelle unsichtbar machen, wird es weder im PDF-Dokument, noch im Ausdruck sichtbar werden, dass wir eine Tabelle zum Ordnen des Textes verwendet haben.

Der Herz-König und die Pik-Dame beanspruchen eine eigene Zeile, die übrigen 12 Herz-Karten werden jeweils zu zweit in einer Zeile untergebracht. Also benötigen wir eine Tabelle mit 8 Zeilen und 4 Spalten:

res/12-tabellengroesse.png


res/13a-tabelle.png

Die Abbildung zeigt, dass wir bereits in den beiden Zeilen für den Herz-König und die Pik-Dame am Anfang und am Ende der Tabelle jeweils drei Zellen miteinander verbunden haben. Wir hoffen du weißt noch, wie man das zustande bringt:
res/15-symbolleiste-tabelle.png
Im nächsten Schritt stellen wir die Spaltenbreiten so ein, wie es in der nachfolgenden Abbildung gezeigt wird.

res/13c-tabelle.png

Es öffnet sich ein Dialogfenster:
res/13c-tabelle.png
Nach diesen Vorarbeiten muss die Tabelle nur noch mit Inhalt gefüllt werden, sodass sie folgendes Aussehen erhält:

res/14a-fuellen.png

Jetzt solltest du wissen, wie du die Tabelle zu füllen hast.
So sollte nun das Tabellenende aussehen:

res/14b-fuellen.png

Unterhalb der Tabelle folgt nach einer Leerzeile der Text Als nun der Hofstaat des Herz-Königs .... Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass die Tabellenlinien unsichtbar sind.
Es öffnet sich das bekannte Dialogfenster.
res/16-tabellenlinien.png
Das war eine Menge Arbeit. Du solltest das Zwischenergebnis sichern.

../res/aoo-odg.png
herz-3.odt
Über die Ladeverknüpfung auf der rechten Seite kannst du dir das erreichte Zwischenergebnis herunterladen.





../res/oben.png Absatzformate definieren und anwenden

Sicherlich hast du dich auch schon gefragt, ob die Schrift nicht ein bisschen zu klotzig für ein A5-Büchlein ist. Insbesondere in der Tabelle ist die Schrift zu groß. Aufgrund der Kenntnisse, die wir im letzten ITG-Baustein erworben haben, wissen wir, was zu tun ist. Wir ändern die Absatz-Formatvorlage «Standard», nach der sich bisher der Text richtet, ab:
res/17-absatzformat.png

Es erscheint ein bekanntes Dialogfenster:
res/18-absatzvorlage-standard.png

Der Effekt, den diese Maßnahme hervorruft, müsste dich begeistern. Wie von Zauberhand hat der gesamte Text des Dokuments die Schriftgröße «10» erhalten. Selbst die Seitennummer in der Fußzeile hat die Schriftgröße «10» erhalten, weil der Text in der Fußzeile sich nach der Absatzvorlage «Fußzeile» richtet, die wiederum auf der Absatzvorlage «Standard» aufbaut. Besonders günstig ist die Änderung der Schriftgröße für die Tabelle:

res/19-schriftgroesse.png

Für den Text, der auf die Tabelle folgt benötigen wir noch zwei Absatzvorlagen, eine für die ersten beiden nicht numerierten Absätze und ein für die weiteren numerierten Absätze. Wir erinnern dich noch einmal an das zweischrittige Prinzip, dem wir beim Definieren von Absatz-Formatvorlagen folgen:
Damit ist geklärt, wie wir vorgehen. Wir formatieren den ersten Absatz unter der Tabelle als Musterabsatz:
Nun erstellen wir aus dieser Formatierung eine Absatz-Formatvorlage:
Es erscheint ein kleines Dialogfenster, in dem der Name für die neue Vorlage festgelegt werden kann.
res/20-block-vorlage.png
Die neue Absatzvorlage müsste nun in der Seitenleiste eingetragen sein. Wir werden sie sofort anwenden.
Da die Absatz-Formatvorlage «Block+0,1» einen Absatzabstand erzeugt, können wir die leere Zeile zwischen den ersten beiden Fließtext-Absätzen löschen.

Nun gefällt uns noch nicht, dass wir in allen Regel-Absätzen, die sich von Seite 4 bis Seite 7 erstrecken, keinen hängenden Einzug haben. So sieht es zur Zeit aus:

res/21a-einzug.png

So sollte es sein:

res/21b-einzug.png

Um die gewünschte Darstellung zu erreichen, definieren wir eine weitere Absatz-Formatvorlage.
Es erscheint das oft genutzte Dialogfenster «Absatz»:
res/22-einzug-festlegen.png
Der formatierte Absatz hat jetzt das gewünschte Aussehen. Wir definieren mit seiner Hilfe die neue Absatz-Formatvorlage:
Es erscheint ein kleines Dialogfenster, in dem du den Namen für die neue Vorlage festlegen kannst.
res/23-vorlage-einzug.png
Die neue Absatzvorlage müsste nun in der Seitenleiste eingetragen sein. Auch diese werden wir sofort anwenden.



../res/oben.png Ergänzende Absatzformatierungen

Der fließende Regeltext ist weitgehend fertig formatiert. Es sind nur noch ein paar kleine Ergänzungen vorzunehmen. Wir beginnen mit der Überschrift auf Seite 3 oberhalb der Tabelle.

res/24-ueberschrift-seite3.png


Die nächsten Ergänzungen sind auf Seite 5 vorzunehmen.

res/24a-liste.png


Auch der Text zum Regelpunkt 9 auf der Seiten 6 und 7 soll als ungeordnete Liste mit teilweiser Einrückung erscheinen:

res/24b-liste.png

Offensichtlich ist es störend, dass sich mitten in der Liste der Seitenumbruch von Seite 6 auf Seite 7 befindet. Das ändern wir ab, indem wir direkt vor die Zeile 9.    Beispiel einer Kontoführung einen manuellen Seitenumbruch einfügen.

Damit ist der gesamte Fließtext ab Seite 3 fertig formatiert. Du solltest das Zwischenergebnis sichern.

../res/aoo-odg.png
herz-4.odt
Über die Ladeverknüpfung auf der rechten Seite kannst du dir das erreichte Zwischenergebnis herunterladen.





../res/oben.png Titelseite gestalten

Die Titelseite sieht noch sehr dürftig aus. Wenn sie gleich fertig ist, soll sie folgendes Aussehen haben:

res/25-titelseite.png

Die grauen Begrenzungslinien sind nur im OpenOffice-Dokumentfenster zu sehen; im Druck oder im PDF-Dokument werden sie unsichtbar sein.

Ein bisschen Abstand kann nicht schaden; deswegen wählen wir als grundlegendes Absatzformat für die vorhandenen sechs (!) Textzeilen die Absatz-Formatvorlage «Block+0,1» aus:

Offensichtlich ist es sinnvoll, vor dem Einfügen der Bilder an den richtigen Stellen Leerzeilen einzufügen:

Jetzt kommen die Bilder dran, die freundlicher Weise von der ACBL (American Contract Bridge League) zur Verfügung gestellt werden.

res/herz.png
res/dame.png
herz.png
B × H = 894 × 528
dame.png
B × H = 345 × 528

OpenOffice verkleinert beim Einfügen das Bild, sodass es in der Breite genau in den Seitentextbereiches hinein passt. Tatsächlich ist es dann aber immer noch zu groß. Deswegen ändern wir die Formatierung des Bildes ab:
Es erscheint das folgende Dialogfenster:
res/26-herz-einfuegen.png
Jetzt fügen wir das Bild der Pik-Dame auf die gleiche Weise ein. Wir werden dabei die Höhe so festlegen, dass sie mit der Höhe der Herz-Karten übereinstimmt.

Jetzt verändern wir nur noch die Schriftgrößen.
Die Titelseite ist fertig.



../res/oben.png Seite 2 gestalten

res/musketiere.jpg
musketiere.jpg
360 × 489 Pixel
Auf der Seite 2 des PDF-Büchleins soll eine Fechtszene abgebildet werden. Mit freundlicher Genehmigung haben wir das Foto aus dem Internetauftritt http://www.die3musketiere.de entnommen. Eine Ladeverknüpfung findest du auf der rechten Seite.

Die Bilder auf der Titelseite haben wir jeweils (ohne Umlauf) am Absatz verankert. Das Bild auf der Seite 2 werden wir an der Seite verankern, damit wir es unabhängig vom Seitentextbereich sowohl horizontal als auch vertikal zentrieren können.

Führe folgende Arbeiten aus, um das Einfügen des Bildes vorzubereiten:

Füge nun das Bild ein:

OpenOffice zeigt das Bild in voller Größe, da seine Abmessungen kleiner als die des Seitentextbereichs sind. Die grünen Aktivpunkte zeigen an, dass das Bild als Objekt aktiviert ist.
res/27-musketiere-einfuegen.png

Möglicherweise ist nun ein Teil des Textes oberhalb und ein Teil des Textes unterhalb des Bildes.
Damit ist auch die Seite 2 gestaltet:

res/28-seite-2.png

Schaue dir nun die Seite 3 an. Wenn sie leer sein sollte und sich die Tabelle mit den Spielkarten auf der Seite 4 befinden sollte, liegt das daran, dass unter den drei Textzeilen der Seite 2 weitere Leerzeilen gesessen haben. Die musst du nun wie folgt entfernen:
Jetzt müsste die Spielkartentabelle auf der Seite 3 zu sehen sein.


../res/aoo-odg.png
herz-5.odt
Über die Ladeverknüpfung auf der rechten Seite kannst du dir das erreichte Zwischenergebnis herunterladen.





../res/oben.png Die letzten beiden Seiten gestalten

Unsere Arbeit nähert sich jetzt zügig dem Ende. Es sind nur noch zwei Seiten zu gestalten. Die Seite 7 soll das folgende Aussehen bekommen:

res/30-seite-7.png

res/kontofuehrung.jpg
kontofuehrung.jpg
864 × 864 Pixel
Dazu ist nur noch ein Bild mit der Kontoführung zwischen der Überschrift und der Aufzählungsliste einzufügen. Das Bild von der Kontoführung kannst du dir mit Hilfe der Verknüpfung auf der rechten Seite auf den Schreibtisch laden.
res/29-umrandung.png

res/musketiere.jpg
schwarzer-tod.jpg
501 × 800 Pixel
Nun fehlt nur noch das Bild auf der letzten Seite.

res/31-bild-letzte-seite.png

So, alles fertig. Ach, ja! Beinahe hätten wir die Seitennummer vergessen in der Fußzeile zu bearbeiten. Für ein PDF-Dokument, das nur online betrachtet, aber nicht ausgedruckt und in Heftform gebunden wird, genügt es, die Seitennummer zu zentrieren.
Wollen wir jedoch, wie eingangs angekündigt, die Broschüre für den Druck mit einem Bundsteg versehen, sollten auch die Seitennummern anders ausgerichtet werden. Das erläutern wir in dem übernächsten Abschnitt, nachdem die Arbeit zunächst einmal abgeschlossen ist.

Jetzt ist es also zunächst einmal geschafft.

../res/aoo-odg.png
herz-6.odt
Über die Ladeverknüpfung auf der rechten Seite kannst du dir das Endergebnis unserer Arbeiten herunterladen.





../res/oben.png Arbeit vorzeitig abschließen

Wenn du mit dem Endergebnis, so wie es jetzt vorliegt, zufrieden bist, solltest du die erstellten Dokumente sichern.
Das war's für heute. Bis zum nächsten Mal!



../res/oben.png Ergänzung 1: PDF-Broschüren für den Online-Gebrauch herstellen

Zunächst einmal stellen wir aus dem OpenOffice-Dokument eine PDF-Broschüre für den Online-Gebrauch her. Wenn du die Spielregeln für „Herz - oder das Unheil der schwarzen Dame“ an Freunde oder Bekannte weitergeben willst, solltest du kein OpenOffice-Dokument versenden. Erstens weißt du nicht, ob die Empfänger das Programm OpenOffice auf ihren Rechnern installiert haben (In dem Fall könnten sie dein Dokument nicht öffnen!), zweitens möchtest du auch nicht, dass die Empfänger Änderungen an dem von dir mühsam erstellten Produkt vornehmen. Also schickst du ihnen ein PDF-Dokument (PDF: Portabel Document Format). Ein PDF ist so etwas wie ein digitaler Druck. Egal, mit welchem Rechner der Empfänger arbeitet, und egal, wie dieser konfiguriert ist, ein PDF-Dokument wird ihm genau so dargestellt, wie du es abgefasst hast (Das muss bei einem OpenOffice-Dokument nicht der Fall sein; beispielsweise können sich bei einem OpenOffice-Dokument die Zeilen- und Seitenumbrüche ändern, wenn es auf einem anderen Rechner geöffnet wird!).

Die Herstellung eines PDF-Abdrucks deiner Spielregeln ist kinderleicht:
res/32-symbolleiste-standard.png
Es öffnet sich das Standard-Dialogfenster zum Sichern einer Datei. Offensichtlich kannst du den vorgeschlagenen Speicherort und den vorgeschlagenen Dateinamen akzeptieren.
Dieses war der erste Streich - und der zweite folgt sogleich.



../res/oben.png Ergänzung 2: PDF-Broschüren für Druck und Heftung herstellen

res/33-buch.jpg
Quelle: publicdomainvectors.org
Werden gedruckte Druckseiten geheftet oder gebunden, so ist ein Teil der inneren Ränder wegen der Heftung oder Bindung nicht mehr einsehbar. Aus diesem Grund sollten die linken Seiten einen breiteren rechten Rand und die rechten Seiten einen breiteren linken Rand haben. Wird in einem mehrseitigen Dokument für diese unterschiedlich breiten Ränder gesorgt, spricht man davon, dass in dem Dokument ein Bundsteg angelegt ist.

Bei der Anlage eines Bundsteges wird auf den linken Seiten der Seitentextbereich nach links und auf den rechten Seiten der Seitentextbereich nach rechts verschoben.

OpenOffice unterstützt das Konzept durch seine vordefinierten Seiten-Formatvorlagen «Linke Seite» und «Rechte Seite». Wir werden diese beiden Vorlagen zunächst an die Erfordernisse unseres Dokuments anpassen und dann anwenden.

Zuerst sorgen wir dafür, dass wir unsere bisher geleistete Arbeit nicht versehentlich zerstören:
Wir schauen uns noch einmal das Format der Inhaltsseiten an.
res/04a-standard.png
Anhand der Einstellungen für die Ränder können wir deutlich erkennen, dass der Seitentextbereich horizontal zentriert angeordnet ist. In den Seiten-Formatvorlagen «Linke Seite» und «Rechte Seite» werden wir den Seitentextbereich um 0,40 cm verrücken, ohne ihn schmaler zu machen.
res/34a-linke-seite.png
res/34b-linke-seite.png

Nun bearbeiten wir die Seiten-Formatvorlage «Rechte Seite» auf entsprechende Weise.

res/35-rechte-seite.png

Wir haben jetzt die beiden Seiten-Formatvorlage so präpariert, dass wir sie in unserem Dokument einsetzen können. Wir gehen davon aus, dass das A5-Papier doppelseitig (Vor- und Rückseite) bedruckt werden wird. Dann ist die Seite 2 eine linke Seite, die Seite 3 eine rechte Seite usw.
Es erscheint das bekannte kleine Dialogfenster.
res/36-umbruch-einfuegen.png
Es kann nun gut sein, dass das Bild der Musketiere auf Seite 2 scheinbar verschwunden ist. Das ist aber, falls das so ist, nur ein Fehler in der Anzeige des Dokuments.
Nun sollte das Bild auf Seite 2 an Ort und Stelle sein.
Donnerwetter! OpenOffice hat automatisch alle geraden Seiten zu linken und alle ungeraden Seiten zu rechten gemacht. Nur die Titelseite und die letzte Seite richten sich noch immer nach der Seiten-Formatvorlage «Erste Seite», und das ist auch gut so!

Sicher fällt die auf, dass die Seitennummerierungen verschwunden sind. Das liegt daran, dass die von dir eingefügte Seitennummer zur Seiten-Formatvorlage «Standard» gehört, diese Vorlage aber nicht mehr verwendet wird.

Wir nummerieren zunächst die geraden Seiten:
Offensichtlich haben nun alle geraden Seiten eine Seitennummer, die linksbündig in die Fußzeile eingetragen ist. Das passt von der Ausrichtung her gut, weil ja gerade Seiten linke Seiten sind.

Nun nummerieren wir die ungeraden Seiten mit rechtsbündig eingetragenen Seitennummern:

Blättere noch einmal in Ruhe durch das Dokument. Es ist nun perfekt für den Broschürendruck mit anschließender Heftung formatiert.

Nun solltest du noch auf die weiter oben beschriebene Weise eine PDF-Datei von deinem Dokument herstellen.

Das war's nun aber endgültig für heute. Bis zum nächsten Mal!



Letzte Änderung: 07.03.2019